within Wellbeing
Wellbeing kann sich für jede Person anders definieren. Es kann bedeuten, nach den eigenen Bedürfnissen zu leben, authentisch die eigenen Werte zum Ausdruck bringen zu können und an den nötigen Stellen klare Grenzen zu setzen. Gesunde Gewohnheiten und ein reguliertes Nervensystem, Freude am Tun und eine Sinnhaftigkeit ergänzen dies für mich. Daher gehe ich Themen rund um New Work und Arbeit auch aus einer ganzheitlichen Mindbody-Perspektive an.
Was hat Ernährung mit beruflichem Erfolg zu tun? Woher kommt deine Erschöpfung – und wie kannst Du lernen damit umgzuehen? Wie fühlt es sich an, wenn Du neue Gewohnheiten integrierst?
within Empowerment
Empowerment versteht sich als Prozess der Selbstermächtigung – die Fähigkeit, eigene Stärken zu erkennen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und selbstbestimmt zu handeln. Besonders in Kontexten von Ausgrenzung oder Benachteiligung wird deutlich, wie wichtig Teilhabe, Zugang zu Informationen und das Bewusstsein über die eigenen Ressourcen sind.
within Self-Leadership
Self-Leadership zielt darauf ab, sich selbst bewusst, aktiv und eigenverantwortlich zu führen – in Denken, Fühlen und Handeln. Es ist die Fähigkeit, sich selbst zu motivieren, zu reflektieren, Entscheidungen zu treffen und konsequent danach zu handeln – auch (und gerade) ohne äußere Führung. Es geht nicht nur darum, was man tut, sondern vor allem warum und wie bewusst. Dabei spielen Selbstverantwortung, Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit und Sinn - und Werteorientierung große Rollen. Wie findest Du Struktur in deinem Alltag mit ADHS? Welchen Einfluss haben Hormone auf deine Führungskompetenz?
Meetings ohne Nerven? Wie dein Nervensystem den Raum betritt – noch bevor du es tust
Du betrittst den Meetingraum – digital oder physisch – und merkst schon in den ersten Minuten: Irgendetwas ist anders. Du fühlst dich angespannt, reagierst empfindlicher als sonst, oder ziehst dich innerlich zurück. Vielleicht lag es am Tonfall deines Gegenübers. Vielleicht an einem kritischen Blick. Vielleicht aber auch… an deinem Nervensystem.
Was viele unterschätzen: Unser autonomes Nervensystem ist immer dabei – ob wir wollen oder nicht. Es entscheidet mit darüber, wie offen wir sprechen, wie gut wir zuhören können und ob wir uns sicher fühlen. Und das geschieht größtenteils unbewusst.
Was unser Nervensystem mit Meetings zu tun hat
Das autonome Nervensystem regelt all die Dinge, über die wir nicht aktiv nachdenken: unsere Atmung, unseren Herzschlag, unsere Verdauung. Es sorgt dafür, dass wir in stressigen Situationen überlebensfähig bleiben – indem es in Sekundenbruchteilen auf vermeintliche Bedrohungen reagiert. Das war evolutionär überlebenswichtig, ist heute aber oft hinderlich. Denn unser System unterscheidet nicht zwischen einem Säbelzahntiger und der hochgezogenen Augenbraue deines Kollegen, wenn du gerade deine Idee pitchst.
Ist der sogenannte Sympathikus aktiv, sind wir im „Fight-or-Flight“-Modus – angriffslustig, gereizt, innerlich auf Rückzug. Der Parasympathikus hingegen steht für Entspannung, Sicherheit und Regeneration. In einem gut regulierten Nervensystem wechseln sich beide Zustände harmonisch ab.
Warum Meetings oft zum Nervensystem-Stresstest werden
Viele von uns starten dysreguliert in den Tag – zu wenig Schlaf, zu viel Bildschirmzeit, kaum Pausen. In diesem Zustand betreten wir Besprechungen. Dort reagieren wir sensibler auf nonverbale Signale, nehmen Kritik schneller persönlich oder verlieren völlig den Zugang zur eigenen Meinung. Und das Bemerkenswerte: Diese Spannungen übertragen sich. Denn Nervensysteme kommunizieren miteinander. Unterbewusst spüren wir, ob jemand im Raum gerade reguliert oder angespannt ist – und unser System reagiert darauf.
Meetings können dadurch unproduktiv oder sogar konflikthaft werden. Umgekehrt gilt aber auch: Wenn genügend Menschen mit einem gut regulierten Nervensystem im Raum sind, kann eine Atmosphäre der Verbindung und Offenheit entstehen. Dann werden Meetings zu Räumen, in denen echte Zusammenarbeit möglich wird – mit Klarheit, Respekt und kreativer Spannung.
Was du selbst tun kannst – und was Organisationen beitragen können
Die gute Nachricht: Nervensystemregulation ist trainierbar. Kleine Achtsamkeitsübungen – wie bewusste Atmung, kurze Pausen oder einfach das Wahrnehmen des eigenen Körpers – helfen dabei, wieder in Kontakt mit sich selbst zu kommen. Eine einfache Frage vor dem nächsten Meeting kann schon reichen: Wie geht es mir gerade wirklich?
Organisationen können diesen Prozess unterstützen, indem sie Raum dafür schaffen: z.B. durch Mikro-Pausen in längeren Meetings, durch eine Meetingkultur, die Bewegung erlaubt, oder durch das bewusste Zulassen von Bedürfnissen – wie Wasser trinken, sich strecken oder mal tief durchatmen, ohne dass es als „unprofessionell“ gewertet wird.
Meetings achtsamer gestalten: Was wirklich hilft
Der Schlüssel liegt in der bewussten Nervensystemregulation. Schon einfache Übungen können helfen:
- Vor dem Meeting innehalten: 2–3 bewusste Atemzüge, kurz den Körper spüren.
- Zwischenfragen stellen: „Was brauche ich gerade?“ oder „Wie ist mein Energielevel?“
- Pausen erlauben: Ein Moment der Stille wirkt oft regulierender als zehn Sätze.
- Bewegung zulassen: Stehen, strecken, atmen – auch in Online-Meetings!
Fazit: Weniger Reaktion, mehr Verbindung
Wenn wir beginnen, unser Nervensystem bewusst in unsere Arbeit zu integrieren, entsteht etwas Neues: mehr Klarheit, mehr Menschlichkeit, mehr Präsenz. Und genau das brauchen wir – besonders in Meetings, in denen es nicht nur um Inhalte geht, sondern auch um Beziehung, Vertrauen und gemeinsame Richtung.
Denn letztlich arbeiten keine Köpfe zusammen – sondern ganze Menschen, mit allem, was dazugehört.
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Ich möchte den Ursprung des Ansatzes einmal historisch verorten, um ein besseres Verständnis über die Entwicklung der Familientherapie und dem systemischen Ansatz zu geben.
Der systemische Ansatz ist eine von vielen therapeutischen Formen, die sich in erster Linie aus der Familientherapie herausbildete. Bereits in de 50er Jahren...XXX
ging über XXX und XX.
Heute weiß man, dass der systemische Ansatz nicht mehr aus der Therapiewelt wegzudenken ist. Was der systemische Ansatz von anderen Therapien, wie der Verhaltens oder Psychotherapie unterscheidet?
XXX